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Handball-News

Auch im Nachwuchs-Handball ändern sich von Zeit zu Zeit die Regeln.

Eine typische Szene aus einem Kinderhandballspiel: Nach einer regelwidrigen Abwehraktion erhält die angreifende Mannschaft einen Strafwurf. Eigentlich eine „Bestrafung“ für die abwehrende Mannschaft, aber aufgrund der noch nicht so ausgeprägten Wurfkraft häufig kein Plus für die Angreifer, denn ein Wurf aus dem Stand landet häufig nicht im Tor.

Deshalb wurde zu Anfang der laufenden Saison in der E-Jugend (9 – 10 Jahre) „Penalty“ eingeführt: Statt eines „7 Meters“ läuft ein beliebiger Spieler der angreifenden Mannschaft von der Mittellinie prellend auf den Torwart zu. Trifft der Spieler, geht es mit einem Anwurf weiter, scheitert er, gibt es Abwurf vom Tor. Die nicht beteiligten Spieler dürfen erst hinter der Mittellinie loslaufen, wenn der Spieler geworfen hat.

Eine weitere neue Regel gibt es für die E- bis C-Jugend: Der Keeper darf nicht mehr als „fliegender Torwart“ agieren. Die im Seniorenhandball durchaus übliche Anwendung wurde im Jugendbereich untersagt, um zu verhindern, dass dadurch die vorgeschriebenen Deckungsvarianten unterlaufen werden.

Es lohnt sich also, mal genauer hinzuschauen, was auf dem Platz abläuft!

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